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Das Umschulden ist für Selbstständige nicht immer leicht. Trotzdem ist die Umschuldung nicht ausgeschlossen. Gute Geschäftszahlen können die positiven Zukunftsaussichten des Gewerbes belegen. Aber auch bei Liquiditätsengpässen gibt es Möglichkeiten, beispielsweise das Geschäftskonto umzuschulden.

Umschulden für Selbstständige – Bonität beweisen

Über eine Umschuldung sollte sich jeder von Zeit zu Zeit Gedanken machen. Laufende Kreditverpflichtungen könnten zusammengefasst werden. Zusätzliche Liquiditätsspielräume lassen sich erschließen. Ganz so einfach, wie für abhängig Beschäftigte ist das Umschulden für Selbstständige leider nicht. Das Einkommen aus der selbstständigen Tätigkeit mag hoch sein. Zur Kreditsicherung muss jedoch ein ausreichendes und vor allem sicheres Einkommen nachgewiesen werden.

Die Stolpersteine, die dem Kreditsachbearbeiter die Hände binden, sind verbindlich festgelegt. Einer Kreditvergabe an Selbstständige darf er nur zustimmen, wenn die Vorgaben des Kreditwesengesetzes und den Abkommen von Basel erfüllt sind. Theoretisch erfüllbar wären die Anforderungen bereits über eine BWA. Leider ist es in der Realität nicht ganz so einfach. Zum einen müsste die geforderte BWA der Bank regelmäßig zur Verfügung gestellt werden. Nur so kann die Entwicklung des Unternehmens fortlaufend beurteilt werden.

Schwieriger ist es jedoch, die BWA so aufzuarbeiten, dass sie von den gängigen Bewertungsprogrammen richtig verstanden wird. Um, eine „baselkonforme“ BWA zu erstellen, muss umfangreichen Dokumentationspflichten nachgekommen werden. Außerdem können nicht einfach die Daten der Finanzbuchhaltung übernommen werden. Die BWA muss nach betriebswirtschaftlichen Aspekten aufgearbeitet werden. Verbände geben die Beschäftigtenzahl eines Betriebes, damit sich der Aufwand lohnt, mit etwa 500 Mitarbeitern an. Das Umschulden für Selbstständige kann aber auch viel einfacher vonstattengehen, wenn die Zahlungsziele der Kunden zum Liquiditätsproblem werden.

Hohe Außenstände realisieren – Factoring

Ein häufiger Grund für Selbstständige, sich mit einer Umschuldung zu beschäftigen, sind Großkunden. Die Vorteile für einen oder mehrere Großkunden zu arbeiten, sind vielfältig. Sie erstrecken sich von besseren Einkaufsbedingungen für Vorprodukte, über die effektivere Auslastung bis zur Reduzierung der Versandkosten. Nachteilig sind nur die hart kalkulierten Preise und die häufig langen Zahlungsziele. Zu Liquiditätsengpässen kommt es, da die Bezahlung der gelieferten Waren häufig viel später erfolgt, als die Vorkosten fällig werden.

Meist ist es das Geschäftskonto, das so zwangsläufig in die roten Zahlen läuft. Bei Dispokosten von 13 Prozent können Großkunden zur finanziellen Belastung werden. Vielfach wird nur mit einem sehr kleinen Gewinn kalkuliert, um die Ausschreibung gewinnen zu können. Bei einer aus Eigenkapital finanzierten Produktion rechnet sich das Ganze auch. Nur durch die Fremdfinanzierung wird es besten Falls zum Nullsummenspiel. Den Kunden ist das Problem bekannt. Genau aus diesem Grund werden die Aufgaben ganzer Abteilungen ausgegliedert. Es ist kosteneffizienter, die Ware oder Dienstleistung zuliefern zu lassen, als die Arbeiten im eigenen Betrieb durchzuführen.

Auf Großkunden zu verzichten, wäre ebenfalls ein zweischneidiges Schwert. Die Einkaufskonditionen verschlechtern sich für die Aufträge, an denen gutes Geld verdient wird. Außerdem verteuern ungenutzte Überkapazitäten die Produktion. Die Hoffnung beim Umschulden für Selbstständige gründet sich auf der Idee, zumindest die Zinsbelastung zu reduzieren. Statt dafür auf einen Ratenkredit zu setzen, ist es meist besser, sich an eine Factoring-Bank zu wenden. Einen Buchungstag nach der Forderungsübernahme der Bank ist zumeist das Geld bereits dem Geschäftskonto gutgeschrieben. Die Kosten für das Faktoring sind zumeist erheblich günstiger als ein vergleichbarer Kredit über das Geschäftskonto oder den Lieferanten.

Umschulden für Selbstständige – kleine Betriebe

Sinnhaft ist der Forderungsverkauf nur, wenn ausreichende Umsatzzahlen vorhanden sind. Frühestens ab etwa 500.000 Euro Jahresumsatz rechnet sich das Factoring. Kleine Betriebe scheitern entweder schon an den Umsatzvorgaben oder scheuen den Arbeitsaufwand. Eine Umschuldung für Selbstständige ist, unter diesen Voraussetzungen nicht ganz so leicht zu finden. Reguläre Umschuldungskredite kommen nur selten infrage.

Hilfestellung zur Umschuldung könnte von Vermittlern angeboten werden. Eine moderne Alternative zum Kreditvermittler bieten Kreditportale. Zum Umschulden für Selbstständige über private Investoren empfiehlt sich Auxmoney. Die Zugangshürden können leichter als bei Smava überwunden werden.

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