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Ein Kredit für die Promotion kann aus öffentlichen Förderprogrammen stammen, ein gewöhnlicher Bankkredit sein oder manchmal sogar ganz vermieden werden. Außerdem will es sehr gut überlegt sein, wie die Promotionszeit gestaltet wird. Einen Eindruck der Möglichkeiten gibt der Beitrag.

Kredit für die Promotion – zahlt sich die Mühe aus?

Mit dem Kredit für Promotion kann der weltweit anerkannte Doktortitel erreichbar werden. Akademische Würden können sich durch besondere Berufschancen auswirken oder einfach schon obligatorisch zum Berufsbild gehören. Ob sich die Promotion tatsächlich bezahlt macht, hängt stark vom Berufsbild ab. Ein Mediziner, der den Titel Doktor der Medizin mit Spezialisierung auf ein Fachgebiet nicht trägt, kann berufliche Nachteile erleiden.

Von Medizinern wird immer ein Expertenstatus erwartet. Als Patienten vertrauen wir unserem Arzt die persönliche Gesundheit und letztlich sogar unser Leben an. Promoviert hat der Arzt in seinem Spezialgebiet. Die in der Promotionsphase erworbenen Erkenntnisse sorgen für sein erweitertes Fachwissen. Die Promotion des Arztes schafft Vertrauen in seine Heilkunst und zahlt sich durch den Zustrom der Patienten finanziell wieder aus.

Besondere Berufschancen können auch in anderen Berufen durch die Promotion erlangt werden. Wer wirklich forschen möchte, später eine Professur anstrebt, für den ist der Titel nur ein erster Meilenstein der Karriere. Es ist ein weiter Weg bis zum Dr. habil. als Dozent oder ordentlicher Professor. Das Positive für „echte“ Forscher ist, auf ein Darlehen für die Promotion kann üblicherweise ganz verzichtet werden. Ohne, als wissenschaftlicher Mitarbeit am Lehrstuhl zu arbeiten, sind ernsthafte Forschungen kaum zu finanzieren.

Die Bezahlung durch den Lehrstuhl ist nur bescheiden. Aber der Lebensunterhalt wird gedeckt und während der Arbeitszeit darf promoviert werden. Jeder Lehrstuhl stellt neben den Finanzmitteln für ernsthafte Forschung auch ein bezahltes Zeitkontingent für die Promotion bereit.

Finanzierungsquellen für die Promotion

Promotionsstipendien bieten sich an, um eine Darlehensaufnahme möglichst ganz zu vermeiden. Ein Stipendium kann aus der Wirtschaft kommen oder auch von Stiftungen. Wirtschaftsstipendien stammen zumeist von international tätigen Unternehmen, die auf diese Weise gleichzeitig hoch qualifizierten Nachwuchs suchen. Politische Stiftungen sind bevorzugt anzusprechen, wenn das Fachgebiet einen späteren Beruf in der Wirtschaft unwahrscheinlich macht. Besonders interessant kann es auch sein, bestimmte Interessensgruppen oder Vereine anzusprechen. Ein Beispiel für Promotionsinteressenten mit Immigrationshintergrund wäre die Peter Fuld Stiftung.

Ohne ein Stipendium oder die Mitarbeit am Lehrstuhl bleibt oft nur ein Darlehen für die Promotionszeit übrig. Doktoranden haben zwar oft eine gute Berufsperspektive, doch eine hohe Bonität kann nicht nachgewiesen werden. Ohne, eine ausreichende Bonität nachweisen zu müssen, wäre ein staatlich geförderter Kredit für die Promotion die einfachste Lösung. Gewährt werden kann das Darlehen über den KfW-Studienkredit Programm 174. Bis zu sechs Semestern der öffentlichen Kreditförderung werden für die Promotion eingeräumt. Bis zu 650 Euro Darlehensauszahlung monatlich dürfen beantragt werden.

Besonders günstig sind die Zinsen der Promotionsförderung durch den Staat. Sie orientieren sich am Euribor und werden zweimal im Jahr neu festgelegt. Aktuell, Stand September 2014, lautet der geforderte effektive Jahreszins 3,33 Prozent.

Finanzierungsspitzen überwinden – Kredit für die Promotion

Jede Promotion kostet nicht nur Zeit, sondern auch Geld. Sich nach dem Studium zunächst einer „normalen“ Berufslaufbahn zu widmen schließt die spätere Promotion nicht aus. Die Ausübung des Berufes reduziert andererseits deutlich den Finanzierungsbedarf. Wird berufsbegleitend promoviert kann auf einen Kredit für die Promotion trotzdem nicht immer verzichtet werden.

Die Unterstützung des Doktorvaters ist kostenlos. Allerdings kostet die Veröffentlichung der Arbeit Geld. Würde nicht veröffentlicht, müsste mit dem Entzug des erreichten Doktortitels gerechnet werden. Veröffentlichungen dürfen aber leider nicht nur digital erfolgen. Erforderlich ist eine gedruckte Buchveröffentlichung, die Mindestanzahl der Exemplare wird außerdem vorgeschrieben.

Mit einem Kredit für die Promotion von etwa 2.000 Euro bis 3.000 Euro kann der Veröffentlichungspflicht nachgekommen werden. Es bietet sich dazu ein Kleinkredit aus dem Online-Kreditvergleich an. Bei ausreichender Bonität kann eine so kleine Kreditsumme für 1,99 Prozent effektiven Jahreszins finanzierbar sein.

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