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Ob ein Kredit für Mütter vergeben werden kann oder nicht, hat nichts mit der Mutterrolle zu tun. Für den Sachbearbeiter zählen die Bonität, die Einkommenshöhe und die Haushaltsrechnung. Trotzdem gibt es natürlich Situationen, bei denen Mütter, durch ihre besondere Rolle in der Familie, Kreditprobleme haben.

Wie sich die Mutterrolle auf die Kreditwürdigkeit auswirkt, welche Kreditangebote wahrnehmbar sind, fasst der Beitrag zusammen.

Kredit für Mütter – Kreditprüfungen sind geschlechtsneutral

Die Kreditbewertung für eine Mutter oder einen Vater unterscheidet sich nicht. Geschlechtsspezifische Unterschiede zu machen, wäre Diskriminierung. Zunächst wird zur regulären Kreditprüfung die Bonität bewertet. Dazu dienen der Score und der Schufa-Auszug. Außerdem muss das Arbeitseinkommen die individuellen Pfändungsfreigrenzen überschreiten. Wie viel Geld der Einzelne dazu verdienen muss, hängt davon ab, wie viele Personen auf das Einkommen angewiesen sind.

Ein Kredit für Mütter muss kein Problem sein. Gemäß Statistischem Bundesamt hat jede Frau in Deutschland, zwischen 15 und 49 Jahren, 1,38 Kinder. (Zahlenangabe aus 2012). Zieht die Familie an einem Strang, können beide in Vollzeit arbeiten. Die statistischen 1,38 Kinder sind in der Arbeitszeit in einer Kita oder Ganztagsschule gut versorgt. Das Haushaltseinkommen, trotz der Familiensituation mit Kindern und den zusätzlichen Betreuungskosten, ist hoch. Ein pfändbarer Einkommensanteil kann problemlos nachgewiesen werden.

Nur in einer Lebensphase sind Mütter tatsächlich bei Kreditwünschen benachteiligt. Eine Kreditvergabe während der Elternzeit ist, bei einem durchschnittlichen Einkommen des Ehemanns, schwierig. Über den längeren Zeitraum ist es die Mutter, die kein eigenes Einkommen nachweisen kann. Das Elterngeld ist eine soziale Leistung des Staates. Damit kann es nicht gepfändet werden. Es zählt bei der Kreditvergabe praktisch nicht. Kehrt Mutter anschließend an ihren Arbeitsplatz zurück, ist der Kredit für Mütter mehrheitlich wieder kein Problem mehr.

Probleme – Mütter als Darlehnsnehmer

Trotz des gesellschaftlichen Wandels fühlen sich noch immer viele Frauen dazu berufen, nicht wieder voll in den Beruf einzusteigen. Als Hausfrau und Mutter erzielen sie kein eigenes Einkommen. Ohne ein ausreichendes Arbeitseinkommen kann die Kreditwürdigkeit nur in seltenen Ausnahmefällen nachgewiesen werden. Grundsätzlich darf der Sachbearbeiter aber nur ein Darlehen einräumen, wenn er sich von der Rückzahlungsfähigkeit durch pfändbares Einkommen überzeugen konnte. Dazu ist er durch seinen Arbeitgeber, den Gesetzgeber, aber auch die ethischen Grundsätze des Kreditwesens verpflichtet.

Eine besondere Situation für Mütter ergibt sich daraus jedoch nicht. Väter, die nicht arbeiten, sondern sich als Hausmann der Familie widmen, sind ebenfalls nicht kreditwürdig. Diesen Umstand zu beklagen, dazu ist es etwa 70 Jahre zu spät. Angefangen hat die Entwicklung zum System der zwei vollwertigen Hauptverdiener nach dem Krieg. Spätestens durch die überfällige Gleichstellung von Mann und Frau, die niemand mehr missen möchte, ist der gesellschaftliche Wandel abgeschlossen worden.

Durch den späten Gesellschaftswandel hat die heutige Generation der Großmütter und Urgroßmütter ein Problem bei Kreditwünschen als Rentnerin. Die Hinterbliebenenrente ist so gering, dass der Staat das Geld aufstocken muss. Nicht weniger dramatisch als für Rentnerinnen kann die Kreditsituation für alleinerziehende Mütter sein. Eine alleinerziehende Mutter schafft es oft nicht, die Mutterrolle und eine Vollzeitbeschäftigung miteinander zu harmonisieren. Viele arbeiten nur in Teilzeit. Damit ist fast immer das Einkommen zu gering, um problemlos einen Kredit für Mütter zu erhalten.

Problemlösungen – als Mutter ein Darlehen erhalten

Das Problem als Mutter ein Darlehen zu erhalten liegt, wie beschrieben, zumeist am geringen Einkommen. Trotzdem muss der Wunsch nach einem regulären Kredit für Mütter nicht aufgegeben werden. Durch eine zusätzliche Kreditsicherung, beispielsweise über einen Bürgen oder eine Sachsicherung, kann ein Darlehen eingeräumt werden.

Auch der Anbieterwechsel zu Spezialanbietern verhilft nicht selten zur angestrebten Kreditwürdigkeit. Für die Bestellung auf Kredit, bei traditionellen Versandhäusern, reichen oft eine saubere Schufa und eine gute Einkaufshistorie aus.

Ein Kredit für Mütter zur freien Verfügung könnte über Vermittler oder ein Kreditportal gefunden werden. Besonders bei Kredit von privat kann sich die Mutterrolle als „Pluspunkt“ erweisen. Die Probleme für alleinerziehende Mütter ein Darlehen zu erhalten, sind jedem bekannt. Die soziale Komponente der Kreditvergabe von privat könnte trotzdem zum erhofften Kredit für Mütter führen.

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