Post-Ident-Verfahren bei Kreditverträgen

Kredite von Onlineanbietern werden bei vielen Kunden immer beliebter. Um sie abzuschließen, muss kein Termin bei der Bank vereinbart werden, zudem ist der Kreditantrag auch am Abend und am Wochenende möglich.
Nach Eingabe aller kreditrelevanten Angaben und der Genehmigung des Kredites durch die Onlinebank muss jedoch noch der unterschriebene Vertrag sowie die Gehaltsnachweise per Post versandt werden.

Banken dürfen Geschäfte nach der Abgabenordnung (Kontenwahrheit / Kontenklarheit) jedoch nur mit Menschen abschließen, die ihnen bekannt sind.
In Filialbanken wird daher in allen Fällen die Legitimation des Kunden anhand seiner Ausweis- oder Reisepassdaten überprüft.
Onlinebanken haben jedoch nicht die Möglichkeit, die Daten persönlich zu überprüfen. Lediglich die Beilage einer Ausweiskopie ist ebenfalls rechtlich nicht zulässig, da hierauf Änderungen vorgenommen werden könnten.
Aus diesem Grund wird bei Verträgen, die online abgeschlossen werden, das Post-Ident-Verfahren angewandt.

Wie der Name schon sagt, muss hierfür eine Filiale der Deutschen Post aufgesucht werden. Der Mitarbeiter der Post überprüft dann anhand des vorgelegten Ausweises die hierauf enthaltenen Daten und bestätigt gegenüber der Bank die Ausweisnummer, das Ausstellungsdatum sowie den Ausstellungsort des Papiers.
So können auch die Onlinebanken die gesetzlichen Pflichten erfüllen.
Für Kreditkunden von Direktbanken ist dieses Verfahren mit nur wenig Aufwand und ohne Kosten verbunden, denn die Bank übernimmt die Gebühren der Post in vollem Umfang.

Sie suchen einen billigen Ratenkredit?

Dann testen Sie doch unseren innovativen Kreditrechner!