Was ist ein Scoring?

Das Scoring ist an sich eine Methode, mit der die Kreditwürdigkeit von Kunden eingeschätzt werden kann. Jede Bank verwendet jedoch andere Scoringdetails, wodurch keine generelle Aussage über die Art und den Umfang des Scorings getroffen werden kann.

Allen Banken gleich ist jedoch die Nutzung von Basis-Merkmalen des Kunden, wie etwa dem beruflichen Status, dem Wohnstatus sowie dem Familienstand. Weiterhin fließen in das Scoring die Einkommensdaten, der Haushaltsüberschuss sowie die Vermögensverhältnisse mit ein. Letztendlich werden auch die Daten der Schufa abgefragt und in das Scoring integriert.
Jeder der oben genannten Werte ergibt Punkteverhältnisse, die bei Abschluss des Scorings addiert werden. Je höher die Punktezahl, desto schlechter ist jedoch das Scoring ausgefallen.
Kunden mit einer einwandfreien Bonität erhalten immer das Scoring 1.
Anhand solcher Scorings werden heute die Kreditvergaben der Banken entschieden. Gleichzeitig wird anhand derer aber auch die Kondition ermittelt, denn das Risiko erhöht sich für die Bank, je schlechter das Scoring ausfällt. Daher müssen Kunden mit einem Scoring schlechter als 1 immer mit einem Zinsaufschlag rechnen.

Sofern Unternehmen oder Selbstständige einen Kredit beantragen, wird auch hier ein Scoring durchgeführt. Dieses beinhaltet neben den Unternehmensdaten aber auch Punktewerte über die jeweilige Branche, in der das Unternehmen tätig ist. Daher kann ein Selbstständiger, der selbst zwar gute Zahlen erzielt, ein schlechteres Scoring erhalten, wenn die Branche an sich negativ gesehen wird (Beispielsweise im Gastgewerbe).

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