Mit Studentenkrediten das Leben finanzieren

Studenten haben es heute nicht leicht. Das Studium selbst wird immer anstrengender, da immer mehr Lehrstoff in möglichst kurzer Zeit bewältigt werden muss. Weiterhin wurden bereits in einigen Bundesländern Studiengebühren eingeführt, die die Kosten eines ohnehin teuren Studiums weiter in die Höhe treiben. Wer dann keine Möglichkeit hat,  Bafög zu beantragen, etwa weil die Eltern geringfügig die Einkommensgrenzen überschreiten, muss oft neben dem Studium arbeiten, um das Leben (Miete,  Lebensmittel, Studienmaterial) finanzieren zu können. Solch ein Nebenjob fordert jedoch sehr viel von den Studenten, die hierdurch tagsüber oft übermüdet sind und so das  Studium schlechter bzw. nicht in der vorgegebenen Zeit abschließen.
Um sich voll auf das Studium konzentrieren zu können, bieten mittlerweile verschiedene Banken einen Studentenkredit. Dieser wird, anders als andere Darlehen, nicht in einer Summe, sondern analog dem Bafög in monatlichen Raten ausgezahlt. Je nach Wunsch des Studenten und Angebot der Bank beträgt die Höhe der monatlichen Überweisung zwischen 200-800 Euro. Eine Rückzahlung während des Studiums ist nicht nötig, erst nach Abschluss muss das Darlehen mit monatlich festen Raten zurückgezahlt werden.
Die Zinssätze für solche Darlehen sind vergleichsweise gering, sie liegen je nach Angebot zwischen 5-8% p.a. Anbieter solcher Studentenkredite sind sowohl die Großbanken, wie auch die kleineren Sparkassen. Aber auch die KfW-Bankengruppe, die im Besitz der
Bundesrepublik ist, bietet Studentenkredite, die jedoch über die jeweilige Hausbank beantragt werden müssen.

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