Abschlussgebühr
Eine der wichtigsten Kostenpositionen bei Krediten ist die Abschlussgebühr. Sie wird sowohl bei Baufinanzierungen wie auch bei Ratenkrediten berechnet und soll den Aufwand der Bank für die Prüfung des Kreditantrages und der eventuell zu stellenden Sicherheiten abdecken.
Durch den hohen Wettbewerb im Bereich der Baufinanzierungen verzichten die Anbieter immer häufiger auf die Berechnung der Abschlussgebühr. Vor allem Onlineanbieter sind hier Vorreiter.
Bei Ratenkrediten jedoch wurde die Abschlussgebühr in den letzten Jahren eher erhöht als gesenkt.
War in diesen Fällen vor einigen Jahren noch eine Gebühr von 2% Standard, sind es mittlerweile gut 3%, die auf den Kreditbetrag aufgeschlagen werden.
Die Höhe der Abschlussgebühr richtet sich bei Ratenkrediten jedoch auch der Kreditsumme, die abgeschlossen wird. So müssen für kleinere Beträge häufig 3% Gebühr bezahlt werden, bei Kreditsummen ab 10.000 Euro werden jedoch nur noch 2% berechnet.
Auch bei Ratenkrediten sind Onlinebanken in der Regel günstiger, denn diese berechnen bei kleinen Krediten oft nur 1% Abschlussgebühr.
Leider ist die Höhe der Gebühr nicht bei allen Kreditanbietern explizit angegeben. Sie muss jedoch im effektiven Jahreszins enthalten sein, der von jedem Kreditinstitut angegeben werden muss.
Somit werden Banken, die eine hohe Abschlussgebühr berechnen, auch einen höheren effektiven Jahreszins ausweisen. Solche Angebote können dann gemieden werden.
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