Welche Unterlagen werden für die Baufinanzierung benötigt?
Die Baufinanzierung ist ein sehr komplexes Thema. Die Laufzeit dieser Kredite beträgt meist mehrere Jahrzehnte. Darum ist die Prüfung der Banken in diesem Bereich sehr streng, denn sie wollen sicherstellen, dass der Kunde die Raten auch noch nach Jahren bezahlen kann.
Neben der Prüfung der Einkommensverhältnisse ist daher auch die Bewertung des Objektes, welches mit dem Kredit finanziert werden soll, unumgänglich.
Seit den Eigenkapitalrichtlinien von Basel II errechnen sich auch die Zinssätze der Kredite nach der Kundenbonität.
Somit müssen die Unterlagen in jedem Fall vor dem Kreditantrag eingereicht werden, denn nur so ist die Erstellung eines Kreditangebotes überhaupt erst möglich.
Um diese Prüfungen vornehmen zu können, müssen zahlreiche Unterlagen vom Kunden eingereicht werden. Viele Banken bieten daher für Immobilienfinanzierungen Checklisten, auf denen die notwendigen Unterlagen ersichtlich sind.
Um zu ermitteln, ob die Kreditrate aus dem Einkommen berechnet werden kann, müssen drei aufeinander folgende Gehaltsnachweise, Rentenbescheide, Kindergeldbescheide und sogar die Einkommenssteuerbescheinigungen der letzten beiden Jahre eingereicht werden. Auch die Ausgaben müssen belegt werden. Daher müssen, sofern Kredite vorhanden sind, die Kreditverträge eingereicht werden, auch Nachweise anderer Ausgaben sind notwendig.
Um das Objekt bewerten zu können, müssen Kreditnehmer ebenfalls einige Unterlagen einreichen. Hierzu gehört zum einen der Grundbuchauszug, der nicht älter als sechs Monate sein darf, weiterhin die Flurkarte, Bilder vom Haus und Grundrisszeichnungen. Sofern eine Berechnung des umbauten Raumes vorhanden ist, sollte auch diese der Bank zur Verfügung gestellt werden.
Sie suchen einen billigen Ratenkredit?
Dann testen Sie doch unseren innovativen Kreditrechner!

