Bauspardarlehen

Bausparen ist nach wie vor eine wichtige Säule der privaten Baufinanzierung.
Wer einen Bausparvertrag abgeschlossen hat, kann nach Einzahlung der tariflich festgelegten Mindestsumme, die zwischen 40-50% der Bausparsumme liegt, das Bauspardarlehen nutzen, welches in der Regel weitaus günstiger ist als vergleichbare Darlehen der Bank. So werden Bauspardarlehen bereits ab einem Zins von 1,95% p.a. angeboten.

Neben der geringen Zinsbelastung haben Bauspardarlehen aber auch den Vorteil einer hohen Flexibilität und einer kurzen Laufzeit, wodurch allerdings die Kreditraten etwas höher sind. Die Laufzeiten von Bauspardarlehen liegen in der Regel zwischen 10-20 Jahren.

Bausparern ist es zudem auch möglich, jederzeit Sondertilgungen zu leisten, und zwar in unbegrenzter Höhe. Somit kann der Kredit schneller getilgt werden, was sich auch positiv auf die Gesamtbelastung aus Zinsen und Tilgung auswirkt.

Bausparverträge werden von speziellen Bausparkassen angeboten, die mit verschiedenen Hausbanken oder Versicherungen zusammenarbeiten. Die Tarife der einzelnen Bausparkassen unterscheiden sich natürlich, was einen Vergleich notwendig macht. Da Bausparen aufgrund der zu erhaltenden Wohnungsbauprämie und, sofern Vermögenswirksame Leistungen eingezahlt werden, der Arbeitnehmersparzulage eine renditeträchtige Geldanlage ist, wird oft in Spar- und Kredittarife unterschieden.
Kunden, die nach der Einzahlphase also das Bauspardarlehen nutzen wollen, sollten sich für den Kredittarif entscheiden, bei dem die Guthabenzinsen sowie die Kreditzinsen gering sind.

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